Heu & Alpenkräuter

Das Heu findet heutzutage sehr vielfältige Anwendung im Gesundheits- und Wellnessbereich. So werden z.B. Heukuren, Heubäder, Heukissen, Heublumenwickel ... angeboten. 

Unterstützend wirkt es bei Verspannungen, Ermüdung, rheumatischen Erkrankungen und vielem mehr.

Schon Pfarrer Kneipp beschrieb in seinen Büchern die vielfältigen Anwendungen mit dem Naturheilmittel Heu. Natürlich ist wird das Wissen um die Wirkung des Heus von den Bauern seit vielen Generationen weitergegeben. Sie erfuhren die wohltuende Wirkung des Heubads am eigenen Leib – nach einer Nacht im frischen Heu war die Müdigkeit von der Arbeit des Vortages wie weggeblasen.

 

Die Gebirgspflanzen sind durch die Mischung von Höhenlage, extremen Wetterumständen und gesunder Luft besonders gehaltvoll.

 

Die einfachste und zeitsparendste Art der Heuanwendung ist sicherlich der tägliche Schlaf im Rax Alpenkräuterbett. So kann die wohltuende Wirkung und die Kraft der Alpenkräuter jede Nacht genossen werden. Ohne jeglichen Zusatzaufwand erhält der Körper einfach im Schlaf eine sanfte Heukur. Man spart sich sowohl die Kosten als auch die Zeit, die man für eine Kur in einem Kurzentrum oder Hotel aufwenden müsste.

 

 

Heuschnupfen:

Eigentlich trägt der Heuschnupfen zu Unrecht seinen Namen. Es handelt sich hierbei meist um eine Pollenallergie und nicht um eine Unverträglichkeit gegen Heu. Wirkliche Heustauballergien sind vergleichsweise selten.

Wie fast alle Allergiker bestätigen können, ist die Heuschnupfenzeit das Frühjahr. Hier blühen die meisten Pflanzen und somit ist die Pollenbelastung am höchsten.

 

Um das Heuschnupfenrisiko möglichst auszuschließen verwenden wir nur das Gråmaht. Dies ist das Heu von der letzten Ernte vor dem Winter. Zur Ernte (Mitte August bis Mitte September) ist die Blütezeit der meisten Pflanzen bereits vorbei und die Pollenbelastung sehr gering.

 

 

Heu von der Rax

Das Raxheu kommt von einer der schönsten Wiesen von der Rax in der Nähe der Höllentalaussicht. Die Wiese liegt auf einer Meereshöhe von 1600m, mitten im Quellschutzgebiet der Gemeinde Wien - 1. Wiener Hochquellenwasserleitung.

 

Die Heuernte auf der Rax gestaltet sich sehr aufwendig: Nach dem Mähen bleibt das Heu ein bis zwei Tage zur Vortrocknung auf der Wiese. Dabei wird es immer wieder manuell gewendet um eine optimale Trocknung zu erreichen.

Dann wird das Heu in Säcke gefüllt und mit dem Jeep zur Bergstation der Rax Seilbahn transportiert. Mit der Seilbahn gelangt es schließlich ins Tal.

Die Erntezeit des Heus für das Rax Alpenkräuterbett ist Ende August oder Anfang September. Zu dieser Jahreszeit ist es am Berg nicht mehr warm genug, um das Heu vollständig zu trocknen. Daher wird das Heu im Tal nochmals aufgebreitet und getrocknet.

Erst jetzt ist das Heu für die Verarbeitung bereit.

 

 

Heu aus dem Waldviertel

Das Waldviertler Heu kommt entweder von einer eigenen Wiese oder vom zertifizierten Bio-Landwirt. Das Heu kommt ausschließlich von streng nach Bio-Richtlinien bewirtschafteten Wiesen.

 

 

 

Heuernte

Bei der Heuernte ist ein möglichst schonender Umgang mit dem Heu äußerst wichtig, da sonst die gehaltvollen Blätter zerbröseln und auf der Wiese liegen bleiben.

 

Auf der Rax und auch beim Heu von der eigenen Wiese im Waldviertel wird der schonende Umgang durch manuelle Heueinbringung gewährleistet.  Der waldviertler Bio-Landwirt verwendet zwar Maschinen, aber auch maschinell ist mit der nötigen Sorgfalt eine schonende Heuernte möglich.

 

Während des gesamten Erntevorgangs wird darauf geachtet, dass das Heu keinem Regen ausgesetzt ist. Verregnetes Heu hat eine vermehrte Staubbildung und ist somit für die Produktion des Kräuterbetts oder auch anderer Heuprodukte ungeeignet.